70 Jahre KJV Buchen - Hubertusmesse und Empfang

Rückblick auf eine gelungene Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Oswald in Buchen und den Stehempfangim Wimpinasaal

Erstellt am 22.10.2018

Anlässlich ihre 70-jährigen Bestehens lud die Kreisjägervereinigung Buchen an vergangenen Sonntag nach Buchen in die Pfarrkirche St. Oswald zu einer Hubertusmesse ein. Alljährlich feiern Jäger im November die Hubertusmesse im Gedenken an ihren Schutzpatron den hl. Hubertus von Lüttich, dessen Gedenktag der 3. November ist. Zahlreiche Gottesdienstbesucher waren der Einladung gefolgt, um die beeindruckenden Klänge zu erleben und einen nicht minder ansprechenden Gottesdienst gemeinsam mit Dekan Johannes Balbach zu feiern.

Musikalische begrüßt wurden die Gottesdienstbesucher zunächst von den Jagdhornbläsern der KJV Buchen unter Leitung von Renate Heitmann. Die Hubertusmesse aus der französischen Messe „LaMesse de Saint Hubertus“ selbst, wurde vom Odenwälder Parforcehorn-Ensemble unter der musikalischen Leitung von Dr. Edmund Link in Perfektion dargeboten. Ergänzt und verschönert wurde das außergewöhnliche Klangerlebnis von Sebastian Schermann an der Orgel. Dekan Johannes Balbach verstand es vortrefflich, die Geschichte und Legende des hl. Hubertus in das aktuelle Zeitgeschehen einzubinden.

Beginnend über die Schöpfungsgeschichte machte er deutlich, dass es darum geht im Einklang mit der Natur zu leben. Sich die Erde untertan zu machen heißt nicht sie auszubeuten und sie zu zerstören. Wir haben nur die eine Erde und dennoch gehen wir Menschen alles andere als sorgsam mit ihr um. Richtig verstanden, ist eine waidgerechte Jagd auch Dienst an der Natur, in welcher der Mensch sinnvoll und regulierend eingreifen muss, um die Vielfalt von Pflanzen und Tieren zu erhalten und zu schützen.

Die Gottesdienstbesucher bedankten sich am Ende des Gottesdienstes mit einem kräftigen Applaus bei den Jagdhornbläser der KJV Buchen wie auch dem Odenwälder Parforcehorn-Ensembles für die Gestaltung eines beeindruckenden Gottesdienstes.

Die Jäger selbst, feierten ihr 70-jähriges Bestehen der Kreisjägervereinigung im Anschluss im Rahmen eines Empfangs im Wimpinasaal. Für die musikalische Umrahmung sorgten dabei abwechselnd die Bläsergruppen der KJV Buchen aus Buchen, Bretzingen und Hardheim.

Kreisjägermeister Dr. Henrich Heitmann nahm die Feierstunde zum Anlass all denen zu danken, die sich im Laufe der vergangenen 70 Jahre in der Kreisjägervereinigung in vielfältiger Weise engagiert und eingebracht haben. Ein besonderer Dank ging an diesem Abend aber an die Adresse des Hegeringes II unter der Leitung von Rainer Blödorn, der sich für den Schmuck in der Kirche sowie die Vorbereitung die Durchführung des Empfanges kümmerte. Er erinnerte noch einmal alle Jäger ihr Handwerk waidgerecht und verantwortungsvoll auszuüben und dankte Dekan Balbach für den ansprechenden Gottesdienst.

Bürgermeister Roland Burger sprach den Jägern, auch im Namen aller Städte und Gemeinden auf dem Gebiet der KJV Buchen, für ihr Tun seinen Dank aus. Die Naturlandschaft hat sich verändert in eine von Menschen geschaffene Kulturlandschaft, welche die Jäger braucht. Gerade in einer Zeit, in der die Afrikanische Schweinepest in aller Munde ist und das Schwarzwild immer wieder Schäden in der Landwirtschaft verursacht ist es erforderlich jagdlich einzugreifen.

In einem Interview der stellvertretenden Kreisjägermeisterin Barbara Eck-Jaroschinsky mit Gottfried Burger, einem Urgestein der Buchener Jägerschaft, wurde manch interessantes Detail und lustige Geschichte aus fast schon vergessenen Tagen der KJV wieder lebendig.

Erstellt am 22.10.2018
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